Oft tun wir uns schwer damit, Nachhaltigkeit in unseren Alltag zu integrieren. Ein beliebtes Hilfsmittel dafür sind Apps: Sie sollen uns beispielsweise zu bewussterem Konsum oder umweltfreundlicherer Mobilität anregen. Wir haben Oroeco für Sie getestet. Die kalifornische App vereinfacht nachhaltiges Leben, indem sie in einem ersten Schritt den persönlichen Alltag unter die Lupe nimmt und den eigenen CO2-Fussabdruck neu kalkuliert. Dabei werden verschiedene Kategorien miteinberechnet, wie etwa Mobilität, Ernährung oder Arbeit.

Anschliessend gibt's Tipps und Tricks für einen klimafreundlicheren Alltag, der die Umwelt und das Portemonnaie schont. Nutzer*innen können an sogenannten «Actions» teilnehmen, und so weiter CO2 einsparen. Via Facebook ist es sogar möglich, sich mit Freunden zu verknüpfen und so zu vergleichen, wer am nachhaltigsten unterwegs ist! Alle Oroeco-Mitglieder zusammen haben schon rund 14'000 Tonnen CO2 und etwa 8 Millionen US-Dollar gespart.

Fazit:
Oroeco ist kostenfrei, momentan nur auf Android erhältlich und bringt Nutzer*innen Nachhaltigkeit durch Gamification-Elemente mit einem gewissen Spassfaktor näher. Allerdings erfordern einige «Actions» die Bereitschaft zu grösseren Umstellungen, wie etwa eine vegetarische Ernährung oder der Verzicht auf ein eigenes Auto. Entsprechend werden die «Actions» zu Meilensteinen, von denen nicht tagtäglich einer erreicht werden kann. Fraglich ist auch, inwiefern der Datenschutz bei einer Verknüpfung mit Facebook gewährleistet wird. Dennoch kombiniert die App ansprechendes Design mit wichtigen Zielen und vermittelt Wissen auf unterhaltsame Art und Weise. Die beeindruckend grosse Menge an eingespartem CO2 ist Motivation genug, um sich an immer weitere «Actions» ranzutrauen und so einen eigenen Beitrag zum Erreichen der Klimaziele zu leisten. Weitere Informationen finden Sie im folgenden (englischsprachigen) Video: